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stereoraum Architekten - Sushi Point Köln-Weiden

Sushi Point Rhein Center Köln-Weiden

Sushi Point Rhein Center Köln-Weiden

Im Rhein Center Köln-Weiden eröffnete am 01.08.2016 ein neues Sushi Restaurant im neuen Food Court.Der Betreiber des bereits etablierten Sushi Point investiert in die Zukunft und fokussiert sich auf ein neues Design.

Die Entwicklung der neuen Gastronomie-Erlebniswelt entstand in Abstimmung mit der ECE Projektmanagement. In Zusammenarbeit und Absprache mit der ECE wurde die Fläche Sushi Point an die Auflagen der Fassadengestaltung und den hohen Brandschutzanforderungen im neuen zentralen Food Court angepasst. Trotzdem konnten die stereoraum Architekten eine eigenständige Gestaltung realisieren, um der besonderen und hochwertigen Gastronomieart „SUSHI“ gerecht werden zu können.

Im Zuge der Errichtung erhält der Sushi Point ein neues innenarchitektonisches Konzept. Kontrastierend zu der ursprünglichen Fläche in schwarz/rot entsteht ein freundliches, edles und frisches Ambiente, das sich vom Food Court bewusst abhebt und sich von diesem auch räumlich trennt.

Der Fokus der Raumgestaltung liegt auf der Theke mit dem typischen Sushi Laufband. Frei im Raum stehend wird im Inneren der Theke das Sushi frisch zubereitet und wie üblich über farblich codierte Teller auf das Band zur Selbstentnahme bereitgestellt. Die Inszenierung der Theke durch metallische Oberflächen in „brushed copper“, unterstützt durch eine in die Tischplatte eingelassene LED-Leiste und eine weiße Steinplatte als Thekenbrett, wirkt edel und hochwertig. Spiegelbild der Theke ist die in der Decke eingelassene Lichtvoute. Die übrige Decke ist mit

einer Akustiklochung versehen, um die Schallbelastung aus dem Food Court abzupuffern. Neben den Plätzen direkt am Laufband gibt es weitere Sitzmöglichkeiten in Form von Bänken und Tischen mit 12 Sitzplätzen. Die feste Einrichtung wird aus schwerentflammbaren Baustoffen in B1 ausgeführt, so dass die Brandschutzziele erfüllt sind.

Diese Zone wird durch eine 90 cm hohe Brüstung optisch zur Ladenstraße abgetrennt.

Der rückwertige Bereich wird akzentuiert mit einer 3D Tapete und indirekter, farblich variabler Beleuchtung von der Decke, so dass sich ein dezenter Farbverlauf ergibt. Die restlichen Wände nehmen sich in einem Taupe Ton zurück. 

Das Restaurant spricht Shoppingbesucher an, die das „Essen vom Band“ genießen wollen. Für die Laufkundschaft wird eine Vitrine im Eingangsbereich aufgestellt, in der vorbereitetes ToGO Sushi gekühlt gelagert wird. Die Kasse befindet sich hierzu in unmittelbarer Nähe.

Das Ziel einen Ruhepool innerhalb des hektischen Centers zu schaffen, mit dezenten und doch markanten Akzenten, die eine ruhige, entspannte und zurückgezogenen Atmosphäre für Sushi Liebhaber schaffen wurde treffend umgesetzt.