Graphisoft Center Rhein-Main

Rückblick: WohnLEBEN 2017


Moderne Wohnarchitektur

Wie wohnt man heute? Wir wollen erneut den roten Faden von der Idee bis zur Umsetzung spannen. Wie schafft man den Spagat zwischen Bauherren, Wohnträumen, Funktionalität und dem Anspruch guter Architektur? Wie entsteht im Kontext zeitgenössischer Architektur aus einem Innenraum ein Lebensraum?
Bei unserem Vortragsabend zum Thema WohnLEBEN am 08.11.2017 stellten wir Ihnen erneut kreative Konzepte für eine attraktive und zeitgemäße Wohnqualität vor.

Nach der Begrüßung und den einleitenden Worten von Frau Dipl.-Ing. Innenarchitektin Eva Holdenried, Vorstandsmitglied der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, präsentierten wir Ihnen erstmalig die GRAPHISOFT Rhein-Main Kundenprojekte 2017.
Seit 2011 erhalten wir zahlreich Projekte unserer Kunden. Auch in diesem Jahr hatten unzählige Büros Interesse bei den Kundenprojekten 2017 mitzumachen und ihre Projekte vorzustellen. Aus diesen vielen Projekten wählten wir 20 Projekte aus die ihre Besonderheit im Entwurf, Konstruktion oder Innovation hatten. An diesem Abend stellten wir Ihnen zwei Projekte aus den vergangenen Jahren vor und freuen uns schon darauf, Ihnen weitere dieser Projekte in unseren nächsten Vortragsabenden näher vorzustellen.
Unter allen teilnehmenden Büros verlosten wir ein iPad Air mit der BIMx Pro App. Gewinner ist Herr Dipl.-Ing. (FH) Architekt Oliver Sommer von stereoraum Architekten GbR aus WörrstadtWir gratulieren herzlich.

Im Anschluss erläuterte uns Herr Dipl.-Ing. Architekt Markus Mehrfeld von markusmehrfeld Architekten aus Mainz anhand des Wohnhauses MJ aus Bad Soden und vielen weiteren von ihm entworfenen Wohnhäusern seine Interpretation von moderner Wohnarchitektur.
Vertikale Transparenz, tragende Raumteiler, weite Blickverbindungen zum Außenraum, kleine Lichtakzente und raumhohe Türen sowie Mobiliar lassen eindrucksvolle Eleganz zum Ausdruck kommen. Ebenso werden schlichte und kubische Formen für Baukörper gewählt, denn weniger ist mehr.
Nicht immer lassen sich Flachdächer auf Grund von Baurichtlinien und Bebauungsplänen verwirklichen, jedoch ist der Gestaltungsansatz immer der gleiche. Ein weitere wichtiger Aspekt seiner Arbeit ist das Zusammenspiel von Innen- und Außenraum. Denn gute Architektur endet nicht an der Fassade.

Zum Schluss stellte uns Herr Dipl.-Ing. Architekt BDA Wolfgang Ott von wolfgang ott - architekt Bad aus Kronberg das etwas ungewöhnliche Bauprojekt Guiata³ in Kronberg vor.
Ein Freund von ihm kam auf ihn zu und meinte er habe da ein Grundstück, ob er nicht vielleicht ein Idee hätte, was man damit machen könnte. 
Auf dem dreieickigen Grundstück, zwischen einer imposanten, baumgesäumten Ausfallstraße und einem parkähnlichen Privatgrundstück gelegen, war eine Erschließung nur über einen Weg möglich. Die Idee zu einer Planung von drei gleichwertigen Häuser mit einer gemeinsamen Zufahrt und einer zentrale Begegnungsfläche war geboren. 
In den Ecken steht jeweils ein Haus.Die Übergänge von der Gemeinschaftsfläche zu den Häusern und Nebenanlagen werden durch einheitlich gestaltete ‚halbprivate Zonen bestehend aus Kies- und Pflasterflächen, Hecken und Pergolen strukturiert.

Später wurde bei Brezeln und Wein auf dem "Platz der Architekten" des Zentrums Baukultur Rheinland-Pfalz weiter über die gezeigten Wohnkonzepte diskutiert.

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Besuchern für die vielen netten Gespräche und danken vor allem Herrn Mehrfeld und Herrn Ott für die interessanten und spannenden Vorträge.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim nächsten ArchitekturLEBEN . Rhein-Main.

Anmeldung & Information zu zukünftigen Themenvorträgen:

07.03.2018 - ArchitekturLEBEN . Rhein-Main: SchulLEBEN

Ort: Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz Mainz

Uhrzeit: von 19.00 bis 21:30 Uhr


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